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KURT WOLF SPIELT HANS POSEGGA / CD

Edition Musik CD: "Kurt Wolf spielt Hans Posegga"
Verkaufspreis8,00 €
Beschreibung

Komponist: Hans Posegga
Interpret: Kurt Wolf (Klavier)
Tonmeisterin: Marie-Josefin Melchior
Aufnahme: September 2012

Spieldauer: 31:03

Kurt Wolf (*1955)
Seine musikalische Ausbildung erhielt Kurt Wolf am Richard-Strauss-Konservatorium und an der Musikhochschule in München. Seine Lehrer waren zunächst Maria Hindemith-Landes und Klaus Schilde in München sowie später Bruno Seidlhofer in Wien. Als prägend erwies sich schließlich das zweijährige Studium bei Friedrich Gulda, dessen Auffassung der Musik als Sprache und Ausdrucksmittel die persönliche Handschrift des jungen Pianisten reifen ließ.
Kurt Wolf tritt seit 1979 mit Konzerten und Rezitals im In-und Ausland auf. Sein Fernsehdebüt gab er 1980 im ORF. In seinem breit gefächerten Repertoire finden sich Werke nahezu aller großen Komponisten. Seit vielen Jahren setzt sich Kurt Wolf aber auch für in Vergessenheit geratene Komponisten ein, etwa für Antonio Rosetti, sowie für Zeitgenossen, insbesondere für das Werk von Hans Posegga, dessen Konzert für Klavier und großes Orchester er mit der Bad Reichenhaller Philharmonie unter der Leitung von Christian Simonis 1987 in einer Neufassung zur Erstaufführung brachte. 2002 uraufführte Kurt Wolf Poseggas Klaviersonate im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern.
Im Rahmen seiner vielgestaltigen Konzerttätigkeit trat er mit musikalischen Partnern wie Walter Heldwein, Herbert Spitzenberger, Kurt Guntner, den Münchner und Göttinger Symphonikern sowie der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Kammerorchester Solisti di Praga, den Dirigenten Kurt Graunke und Christian Simonis auf. [www.kurtwolf.eu]

Hans Posegga (1917 -2002)
Hans Posegga gehörte zu den erfolgreichsten Film- und Fernsehmusik-Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Im Kreis der Filmemacher des Neuen Deutschen Films um die Brüder Schamoni begann er für dieses Medium Musik zu erschaffen, mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Filme wie „Schonzeit für Füchse“ oder „Der Seewolf“ gehören zu den Höhepunkten seines Schaffens. Ein Geniestreich ist zweifelsohne die Titelmelodie zur „Sendung mit der Maus“, für die Posegga die goldene Schallplatte erhielt.
Dennoch: Seine musikalische Leidenschaft als Komponist und Pianist galt der Ernsten Musik. Seit den 1950er Jahren schuf Hans Posegga zahlreiche Kompositionen E-Musik, teils im Auftrag, so 1956 das Klavierkonzert für den BR, 1957 eine Symphonische Dichtung für die Dresdner Bank und 1981 ein Oratorium für die Benediktbeurer Salesianer. Darüber hinaus entstanden Werke in nahezu allen Gattungen: Kammermusik, Bühnenwerke, Lieder, Konzerte, Unterrichtswerke usw. Teils mit elektronischen Mitteln oder auf aktuelle Genres wie Rock-Oper und Musical hinweisend. Hans Posegga war vielseitig interessiert und verschloss sich nicht neuen Tendenzen, auch wenn sie kaum dauerhaft Eingang in seine Kompositionen fanden.
Unter den Interpreten waren stets namhafte, meist befreundete Musiker. So das Drolc Quartett, der Cellist Hermann von Beckerath oder der Geiger Georg Rétyi-Gazda. Suse Böhm produzierte an den Kammerspielen sein Kinderballett „Till Eulenspiegel“. Nachdem Hans Posegga aufgehört hatte, selbst zu konzertieren, wurde Kurt Wolf wichtigster, freundschaftlich verbundener Interpret seiner Klavierwerke.
[www.hans-posegga.de]

Sonatine
Divertimento
1. Presto
2. Lento
3. Vivace (Jahrmarkt der Eitelkeiten)
Sonate
1. Ricercar
2. Bi-bop
3. Monolog
4. Tranquillo (Die Wallfahrt nach Kevelar)
5. Toccata
Osterzeit